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Erneuerbare Energien für die Metropolregion Erneuerbare Energie – Neben Energieeffizienz der wichtigste Pfeiler zum Klimaschutz Solarenergie, Geothermie und Energie aus Biomasse – das sind die Energieträger der Zukunft in der Metropolregion Rhein-Neckar. In der Vielfalt ihrer Möglichkeiten liegt das Potenzial für den Einstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien. Durch geschickte Kombination aller Kraftwerkstypen werden zeitliche Schwankungen ausgeglichen, sodass die Energie zeitgerecht, am richtigen Ort, kostengünstig und in der benötigten Qualität zur Verfügung steht. Biomasse – verstecktes Potenzial zur Einspeisung von Spitzenlaststrom Biomassekraftwerke können je nach Bauart und eingesetztem Biobrennstoff grund-, mittel- und spitzenlastfähig ausgelegt werden. Das bedeutet zum einen, dass sie kontinuierlich Strom produzieren können oder auch bei Bedarf zuschaltbar sind. Besonders attraktiv sind sie aber, wenn sie auch spitzenlastfähig sind, da für Spitzenlaststrom an den Strombörsen Preise erzielt werden können, die bis zum 2,5fachen über der Einspeisevergütung liegen. Biomasse wird aber nicht nur zur Stromproduktion genutzt, sondern auch zur Wärmeerzeugung. Durch Kraft-Wärme-Kopplung geschieht das gleichzeitig, so dass entsprechende Anlagen besonders effizient sind. Dass Energie aus Biomasse schon eine lange Tradition in der Metropolregion hat, zeigt Deutschlands erste landwirtschaftliche Biogas-Anlage aus den vierziger Jahren in der Benediktinerabtei Stift Neuburg. Eine ganz neue Anlage steht in Mannheim: Im Biomassekraftwerk Mannheim wird aus Altholz Strom produziert. Energiegewinnung aus Erdwärme Geothermie – also die Energiegewinnung mit Erdwärme – ist permanent verfügbar und völlig unabhängig vom Wetter oder von der Tageszeit. Dadurch ist sie grundlastfähig. Im pfälzischen Landau nutzen die Pfalzwerke gemeinsam mit EnergieSüdwest eine Thermalquelle in 3.000 Metern Tiefe, um Strom und Wärme zu gewinnen. Die größte Dach-Solaranlage der Welt steht in der Metropolregion Die Nutzung von Sonnenenergie mit Hilfe von solarthermischen Anlagen und Photovoltaikanlagen ist heute weit verbreitet. Warmes Wasser vom Dach ist für viele Menschen der Metropolregion völlig normal, und auf vielen Dächern erzeugen Photovoltaikanlagen Strom. Sogar einen Weltrekord hat die Region zu bieten: Die größte Aufdach-Photovoltaikanlage der Welt steht auf dem Dach einer Spedition in Bürstadt. Regenerative Energien machen weniger abhängig von Energieimporten Der Klimaschutz ist nur ein Argument von vielen für die regenerativen Energien. Eine stärkere Unabhängigkeit von Energieimporten und den steigenden Preisen für fossile Energieträger ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Zudem steht in den nächsten Jahren in Deutschland eine große Erneuerungswelle der zum Teil über 40 Jahre alten Kraftwerke an. Dadurch bietet sich in vielen Fällen die große Chance, auf neue, regenerative Energieträger umzusteigen und zukünftig mit einem „grünen“ Energiemix die Energieversorgung der Metropolregion Rhein-Neckar zu sichern.
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