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Einführung Wie kann die Energieversorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar zukünftig klimafreundlich und zukunftsfähig gestaltet werden? Welche Impulse setzt die Metropolregion Rhein-Neckar bereits heute für eine klimafreundliche Energienutzung innerhalb wie auch weit über die Region hinaus? Auf diese Fragen gibt der vorliegende Klimaschutzatlas erste Antworten. Es handelt sich hierbei um den ersten Atlas seiner Art in Deutschland. Wie ist der Atlas entstanden? Getragen von dem Willen der Verantwortlichen des Projekts "Sicherstellung der Energieversorgung in der Metropolregion Rhein Neckar", die Rhein-Neckar Region als zukunftsorientierte energieeffiziente Region vorzustellen, haben seit Anfang 2006 über 70 Experten aus der Region ihr Wissen über erfolgreiche Maßnahmen für Klimaschutz und Energieeffizienz zusammengetragen. In sechs Themenkreisen arbeiteten die Fachleute aus Industrie, Kommunen, Hochschule und Verbänden zielführend zusammen: Das Spektrum reichte von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz in Gebäuden, Energieeffizienz in der Industrie, Energienetzwerken, intelligenter Mobilität bis hin zu technischen Innovationen für die Energieversorgung. Die Resonanz auf die Initiative für den Atlas war groß. Besonders herausragende, schon realisierte Projekte wurden aus der großen Vielfalt ausgewählt, weil sie beispielhaft für die Aktivitäten der Metropolregion stehen. Aufgrund der hohen Bedeutung des Themenfeldes Verkehr für den Klimaschutz wurde ihm dazu unter dem Schlagwort „Intelligente Mobilitätslösungen“ ein eigener Abschnitt gewidmet. Dass die vorhandene Kompetenz der Region für die Kommunen und ihre Bürger schon jetzt umfassend angewandt wird, zeigt die Vielfalt von gemeldeten Beratungs- und Bildungsangeboten, Förderprogrammen, öffentlich wirksamen Aktivitäten sowie Netzwerken der Akteure in der Region. Eine Übersicht der Maßnahmen für den Klimaschutz und eine sichere, umweltfreundliche Energieversorgung sowie die Darstellungen der Sponsoren des vorliegenden Bandes runden das Werk ab. Wie kann das Erreichte bewertet werden? Mit Recht kann gesagt werden: Die Metropolregion verfügt über exzellente Ressourcen an Wissen und Technologie und gibt dem Klimaschutz auch über ihre Grenzen hinaus den notwendigen Impuls. Alle Aktivitäten für den Klimaschutz sind zugleich Quelle für wirtschaftliches Wachstum und eine langfristig hohe Lebensqualität und werden das auch in Zukunft sein. Auch für wegweisende Technologiesprünge sind die Grundlagen in der Metropolregion gelegt: Beispielhaft seien größere Innovationen in der Werkstofftechnik oder bei Brennstoffzellen genannt. Weitere Schritte Mit diesem Klimaschutzatlas wird zunächst der Status Quo der Klimaschutzaktivitäten in der Region aufgezeigt. Die begonnene Dokumentation wichtiger Klimaschutzprojekte der Region wird weiter vervollständigt; zum Beispiel in der parallel entstandenen Internetdarstellung unter www.klimaschutz-rhein-neckar.de Die bisher vorhandene Vernetzung bildet jedoch erst den Anfang weiterführender Kooperationen, die sich in der Metropolregion abzeichnen. „Regional“ statt „lokal“ lautet das Motto für die nächsten Schritte. Die Vision einer energieeffizienten „Klimaschutzregion Rhein-Neckar“ steht im Raum. Weitere konkrete Schritte zu diesem Ziel werden demnächst in Form eines Energiekonzepts für die Metropolregion entwickelt. Die Kooperation derjenigen, die am vorliegenden Klimaschutzatlas mitwirkten, wird fortgesetzt. So starteten während der Erarbeitung dieses Atlasses die nächsten übergreifenden Projekte. Hierzu zählt unter anderem die Erstellung eines Konzepts für den Ausbau von Fernwärme- und Nahwärmenetzen, das die beteiligten Städte in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz berücksichtigt. Damit können bereits vorhandene effiziente Energieversorgungsstrukturen länderübergreifend optimiert werden. Neben den technischen Ansätzen gilt es, den Menschen und sein Handeln im Alltag zu berücksichtigen – sei es als Nutzer, Kunde oder Mittler von Wissen. Klimaschutz, wirtschaftlicher Erfolg und Lebensqualität ergänzen und bedingen sich gegenseitig in zunehmendem Maße. In der Metropolregion Rhein-Neckar sind bereits heute wichtige Grundlagen gelegt, um in einem zusammenwachsenden Europa eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz zu übernehmen. Darauf für die vielen anstehenden Aufgaben aufzubauen, ist im Interesse aller nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig und zukunftsweisend.
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