Kommunale Klimaschutz-Steckbriefe
Bensheim
Bensheim gehört zu den SEBZ-Plus-Fördergemeinden, ist also am Solar- und Energieberatungszentrum Bergstrasse beteiligt. Das kommunale Energiemanagement wird vom städtischen Energieberater durchgeführt.
Der Energieberater der Stadt koordiniert die städtischen Aktivitäten, erstellt Energiepässe für private Wohngebäude, beantwortet Fragen der Einwohner und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören neben der Beratung auch Vorträge und Ausstellungen.
Städtische Gebäude werden bei Sanierungen auch energetisch optimiert und gedämmt. Wo es möglich ist, werden dort auch Solarthermie und Photovoltaik genutzt. Solarstromanlagen von Bürgern werden durch ein städtisches Förderprogramm bezuschusst. Zudem stellte die Stadt die Straßenbeleuchtung auf energiesparende Natriumdampflampen um. Allein diese Maßnahme spart über 200 t CO2 ein und senkt nebenbei auch die Energiekosten der Stadt.
Ansprechperson:
Herr Persch Tel.: (06251) 14280
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Birkenau
Ein Schwerpunkt der Klimaschutzaktivitäten Birkenaus liegt im Ausbau von erneuerbaren Energien. Dazu werden kommunale Dächer für PV-Anlagen zur Verfügung gestellt und viel Öffentlichkeitsarbeit betrieben.
Ansprechperson:
Bereich Erneuerbare Energien
Frau Baumgartner
Tel.: (06201) 39754 |
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Buchen
Die Stadt Buchen fördert den Ausbau von erneuerbaren Energien durch die Bereitstellung kommunaler Dächer für Photovoltaikanlagen, die sie teilweise auch selbst betreibt. Wichtiger Partner im Klimaschutz
sind die Stadtwerke Buchen, die effiziente Gasheizungen bezuschussen und den Bürgern viele Informationen zum Thema Energiesparen an die Hand geben.
Ansprechperson:
Herr Gremminger Tel.: (06281) 31224
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Dossenheim
Dossenheim gehört zu den Gründungsmitgliedern der KliBA, seine Bürger werden also schon seit 1997 kostenlos zu Energiefragen beraten. Zusätzlich erstellt die KliBA regelmäßig Berichte über den kommunalen Energieverbrauch und unterstützt die Stadt beim Energiemanagement. Auch bei Einführung eines Energiecontractings war sie beratend beteiligt.
Dossenheim unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien mit einem Förderprogramm, unter anderem wird der Ausbau der Bürgersolaranlage bezuschusst.
Ansprechperson:
Herr Black
Tel.: (06221)865144
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Edingen-Neckarhausen
Edingen-Neckarhausen gehört zu den Gründungsmitgliedern der KliBA und führt in Kooperation eine ganze Reihe von Klimaschutzaktivitäten durch. Neben der Bürgerberatung gibt es ein Förderprogramm zur rationellen Energieverwendung, mit dem vor allem Wärmedämmmaßnahmen unterstützt werden. Für mehrere kommunale Liegenschaften ist die Gemeinde ein Energieeinspar-Contracting eingegangen. Über die Projektgruppe „Zukunftsfähige Energietechniken – Solardorf“ der Lokalen Agenda 21 wurden Bürgersolaranlagen auf dem Dach des kommunalen Bauhofs installiert. Die Agendagruppe engagiert sich auch rege in der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema regenerative Energien.
Ansprechperson:
Bau- und Umweltamt
Frau Wacker
Tel.: (06203) 808136 |
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Eppelheim
Klimaschutz fängt in den eigenen vier Wänden an. Deshalb hat die Stadt Eppelheim im Rahmen eines Energiecontrollings kommunale Gebäude wie Schulzentrum, Bibliothek, Sporthallen sowie die Außenbeleuchtung untersucht und energetisch optimiert. Dadurch können pro Jahr über 200 t CO2 eingespart werden.
Ansprechperson:
Stadt Eppelheim
Herr Schmitt
Tel.: (0622) 794163 |
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Frankenthal
Für die Bürger Frankenthals sind die Stadtwerke Ansprechpartner im Bereich Klimaschutz. Sie übernehmen die Energieberatung, fördern die Erneuerung von Heizungsanlagen und übernehmen im Rahmen von Contractingverträgen auch selbst energetische Sanierungen von Privathäusern. Durch diese Maßnahmen werden pro Jahr etwa 750 t CO2 eingespart.
Ansprechpartner:
Stadtwerke Frankenthal
Tel.: (06233) 6020
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Haßloch
Für die Gemeinde Haßloch besitzt Klimaschutz einen hohen Stellenwert. Ein in Auftrag gegebener Energiebericht konnte überdurchschnittlich hohe Verbräuche in einigen kommunalen Einrichtungen feststellen. Anschließend wurde seitens der Verwaltung eine Schwachstellenanalyse durchgeführt. Zahlreiche Verbesserungsmaßnahmen zur Optimierung der Wärmedämmung von Gebäuden bzw. der elektrischen Anlagen wurden bereits umgesetzt. Schillerschule, Friedhofsverwaltung und Ernst-Reuter-Schule wurden energetisch aufwändig saniert. Verschiedene kleinere ältere kommunale Gebäude erhielten zumindest eine Isolierung der obersten Geschossdecke. Alte Straßenleuchten mit HQl-Leuchtsystemen wurden energiesparend umgerüstet. Die Steuerung der Straßenbeleuchtung wurde optimiert: Einzelne Leuchten werden zusätzlich nachts abgeschaltet und die Dauer der nächtlichen Absenkphase wurde verlängert. Der Einsparerfolg in diesem Bereich beträgt bisher zirka 35 Prozent, nach Umsetzung der Gesamtmaßnahme werden deutlich mehr als 40 Prozent erwartet. Zudem wurde eine Energieberatung eingerichtet, die sowohl städtische Mitarbeiter über Energiesparthemen informiert und motiviert als auch für die Fragen der Bürger da ist. Private und gewerbliche Solaranlagen werden durch einen zinslosen Kredit gefördert. Darüber hinaus verpachtet die Gemeinde Haßloch ihre Dachflächen an private und gewerbliche Interessenten zur Errichtung von photovoltaischen Anlagen.
Ansprechperson:
Umweltbeauftragter der Gemeinde Haßloch
Herr Müller
Tel.: (06324) 935271 |
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